Zelda: Tears of the Kingdom versteckt eine meiner liebsten Fähigkeiten des Vorgängers ziemlich gut
Zwar müsst ihr in Links neuestem Abenteuer auf das Cryomodul verzichten, mit ein paar Handgriffen kreiert ihr euch aber in Windeseile eine Alternative.
Nachdem ich hunderte Stunden The Legend of Zelda: Breath of the Wild gespielt hatte, litt ich lange Zeit unter dem Cryo-Syndrom
. Damit ist das zwanghafte Verlangen gemeint, eine Eisfläche aus dem Nichts erscheinen zu lassen, sobald sich Wasser vor mir befindet. Im Schwimmbad wurde ich schräg angesehen und jede Pfütze beim Spazierengehen glich einer Willensprüfung.
Umso froher war ich anfangs, dass das dafür verantwortliche Cryomodul in Tears of the Kingdom nicht mehr verfügbar ist. Nun droht mir aber ein Rückfall, denn findige Bastler haben in Links neuestem Abenteuer kurzerhand einen sehr funktionalen Ersatz für das Cryomodul selbst kreiert.
Ich erkläre euch, wie es funktioniert. Sagt beim nächsten Schwimmbadbesuch aber nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Drei Zutaten für ein cooles Hallelujah
Ihr braucht gar nicht viel, um in TotK auf jeder Wasseroberfläche eine Eisfläche erscheinen zu lassen, die euch hinauf befördert:
- Eisfrucht: Diese eisige Zutat findet ihr vor allem auf dem Weg hinauf zum Hebra-Gipfel im Nordwesten von Hyrule oder generell verstreut in der gesamten Hebra-Region.
- Pfeile: Der wohl größte Ressourcenfresser in dieser Anleitung. Denn jeder Einsatz der Cryomodul-Selbstbaulösung verbraucht einen kostbaren Pfeil.
- Rückspul-Fertigkeit: Die erhaltet ihr in Tears of the Kingdom bereits zu Spielbeginn und lässt sich noch dazu unbegrenzt oft einsetzen.
So geht ihr vor: Stellt euch vor eine Wasserfläche und zückt euren Bogen. Spannt einen Pfeil, dann haltet ihr das Steuerkreuz nach oben gedrückt und kombiniert den Pfeil mit einer Eisfrucht. Schießt auf das Wasser und eine Eisfläche entsteht, ähnlich wie beim Cryomodul in Breath of the Wild.
Der Unterschied: Die Eisfläche befördert euch noch nicht nach oben. Hebt dafür die Eisfläche kurz mittels Ultrahand aus dem Wasser, so hoch, wie ihr wollt bzw. könnt, und lasst sie dann wieder runterfallen. Anschließend hüpft ihr auf die Eisfläche, wendet die Rückspulfunktion darauf an und schon geht es aufwärts!
Vor- und Nachteile dieser Methode
Wie ihr sehen könnt, handelt es sich hierbei nicht um eine hundertprozentige Nachbildung des Cryomoduls aus BotW. Dennoch ähneln sich die beiden Eisflächen und sie verfolgen auch den gleichen Sinn und Zweck, nämlich den Spieler auf einer Wasserfläche hinauf an sonst unerreichbare Stellen zu befördern. Die Selbstbau-Methode ist hierbei genauso hilfreich wie das Original.
Den großen Nachteil habe ich bereits weiter oben angerissen: Jeder Einsatz der Do-it-yourself-Lösung kostet euch wertvolle Ressourcen. Vor allem Holzpfeile sind in Tears of the Kingdom waschechte Alleskönner und sollten deshalb nicht leichtfertig für die Eisflächen verwendet werden.