The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

Die Zukunft von Zelda: Wer sich nach Spielwelten wie Ocarina of Time sehnt, wird enttäuscht

In einem Interview verrät der Zelda-Chef, wie die nächsten Zelda-Titel aussehen werden – Fans von Ocarina of Time sollten sich warm anziehen.

 

Breath of the Wild hat die Art, wie wir Open Worlds wahrnehmen, ganz schön durchgeschüttelt. Tears of the Kingdom ist in die Fußstapfen getreten und präsentiert uns eine ganz ähnliche Spielwelt. In einem Interview mit Gameinformer hat der Zelda-Chef Eiji Aonuma nun verraten, dass zukünftige Titel in dieselbe Sparte führen sollen.

Dabei kommt der Vergleich mit Fan-Liebling und unser Platz 1 der besten Zelda-Spiele, Ocarina of Time, schnell auf. Auch nach dessen Release wurde ein neues Zelda-Format eingeführt. Das hätte aber nicht genügend Freiheiten geboten, wie Aonuma empfindet:

Bei Ocarina of Time kann man wohl mit Recht behaupten, dass es eine Art Format für eine Reihe von Titeln der Reihe geschaffen hat, die danach kamen. Aber in gewisser Weise war das für uns auch ein wenig einschränkend. Obwohl wir immer bestrebt sind, dem Spieler gewisse Freiheiten zu geben, gab es bestimmte Dinge, die dieses Format nicht wirklich zuließ.

Auf die Frage, ob sich zukünftige Spiele also ebenfalls an die Formel von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom halten werden, sagt er abschließend: Ja, ich denke, man kann sagen, dass es eine neue Art von Format für die Serie geschaffen hat, von dem aus sie weitergehen kann.

 

Die Kerneigenschaften eines Zelda-Spiels

Wichtig sei den Entwicklern aber immer, dass sich jedes Spiel trotzdem noch nach einem richtigen Zelda-Spiel anfühle.

Ich denke, das ist ein wirklich wichtiger Punkt. Selbst wenn ein Spiel wie Breath of the Wild wirklich große Veränderungen mit sich bringt, solange die Fans und Spieler das Gefühl haben, dass es sich im Kern um ein Zelda-Spiel handelt. Das ist etwas, das uns sehr wichtig ist, um die Erwartungen der Fans zu erfüllen.

 

Freut ihr euch, wie sich die Zelda-Spiele entwickeln oder hättet ihr Lust auf ein klassisches Zelda? Vielleicht nicht zwingend wie Ocarina of Time, sondern lieber A Link to the Past? Oder hofft ihr, dass sich zukünftige Zeldas wieder neu erfinden und ein ganz eigenes Format entwickeln? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

Wo sind eigentlich die Shiekah-Schreine hin? Fans haben eine Erklärung

Zelda: Breath of the Wild war voller Shiekah-Schreine, doch in Tears of the Kingdom scheinen diese wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Fans haben nun drei Theorien aufgestellt, die dieses Mysterium aufklären könnten.

 

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom ist genau wie sein Vorgänger Breath of the Wild vollgestopft mit allerhand Geheimnissen, die es zu entdecken gilt. Wer beide Spiele gespielt hat, wird sich Folgendes bestimmt auch schon gefragt haben: Wenn wir in TotK in der gleichen Spielwelt sind wie in BotW, wo sind dann die ganzen Schreine hin?

Da es auf diese Frage im Spiel selbst keine Antwort gibt, müssen wohl die Fans ran. Diese haben drei interessante Theorien aufgestellt, um das Verschwinden zu erklären.

 

Welche Theorien gibt es?

Die Shiekah-Schreine wurden zerstört – Dem Reddit-Nutzer u/Xananaboi ist aufgefallen, dass die meisten Abgründe in TotK an Stellen zu finden sind, an denen in BotW Schreine zu finden waren.

Betrachtet man die Tatsache, dass die Shiekah-Schreine größtenteils unterirdisch waren, ergibt folgende Theorie Sinn: Die Schreine wurden bei der Umwälzung nach Breath of the Wild zerstört und die übrig gebliebenen Löcher bestehen gelassen.

Zwar findet man in den Abgründen selbst keine Hinweise auf Shiekah-Technologie mehr, in wenigen anderen Gebieten allerdings schon. Das bedeutet, dass sie nicht einfach weggezaubert worden sein können, was diese Theorie weiter bekräftigt.

 

Die Shiekah-Technologie wurde recycelt – Der Reddit-Nutzer iridisss hat die Theorie aufgestellt, dass die Schreine abgerissen und recycelt wurden. Das ergibt Sinn, da zum Beispiel die Türme nicht abgerissen sondern umgebaut wurden und bekannt ist, dass es in Hyrule Probleme gab, neue Shiekah-Materialien herzustellen. Da die Schreine aufgrund mangelnder Ressourcen nicht mehr restauriert werden konnten, wurden sie schließlich abgerissen.

Die Shiekah-Technologie wurde inaktiv – Der IGN-Mitarbeiter Brendan Graeber hat die Theorie aufgestellt, dass die Shiekah-Technologie einzig und allein für den Zweck erschaffen wurde, die Verheerung Ganon zu besiegen. Nachdem dieser bezwungen worden ist, wurde die Shiekah-Tech inaktiv. Übrig gebliebene Technologie wurde verwendet, um die Türme zu errichten. Darum haben sie zum Beispiel die gleichen Fahrstühle.

 

Bedenkt hierbei, dass es sich bei den von Fans aufgestellten Theorien nur um Vermutungen handelt. Nintendo hat uns Stand jetzt noch keine offizielle Antwort zum Verschwinden der Schreine und der Shiekah-Technologie geliefert. Wir müssen also bei Mutmaßungen bleiben.

Welche der drei Theorien haltet ihr für am plausibelsten? Habt ihr vielleicht eigene Theorien, die das Verschwinden der Schreine in Tears of the Kingdom erklären können? Schreibt’s in die Kommentare!

The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

Zelda: Tears of the Kingdom versteckt eine meiner liebsten Fähigkeiten des Vorgängers ziemlich gut

Zwar müsst ihr in Links neuestem Abenteuer auf das Cryomodul verzichten, mit ein paar Handgriffen kreiert ihr euch aber in Windeseile eine Alternative.

Nachdem ich hunderte Stunden The Legend of Zelda: Breath of the Wild gespielt hatte, litt ich lange Zeit unter dem Cryo-Syndrom. Damit ist das zwanghafte Verlangen gemeint, eine Eisfläche aus dem Nichts erscheinen zu lassen, sobald sich Wasser vor mir befindet. Im Schwimmbad wurde ich schräg angesehen und jede Pfütze beim Spazierengehen glich einer Willensprüfung.

Umso froher war ich anfangs, dass das dafür verantwortliche Cryomodul in Tears of the Kingdom nicht mehr verfügbar ist. Nun droht mir aber ein Rückfall, denn findige Bastler haben in Links neuestem Abenteuer kurzerhand einen sehr funktionalen Ersatz für das Cryomodul selbst kreiert.

Ich erkläre euch, wie es funktioniert. Sagt beim nächsten Schwimmbadbesuch aber nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

 

Drei Zutaten für ein cooles Hallelujah

Ihr braucht gar nicht viel, um in TotK auf jeder Wasseroberfläche eine Eisfläche erscheinen zu lassen, die euch hinauf befördert:

  • Eisfrucht: Diese eisige Zutat findet ihr vor allem auf dem Weg hinauf zum Hebra-Gipfel im Nordwesten von Hyrule oder generell verstreut in der gesamten Hebra-Region.
  • Pfeile: Der wohl größte Ressourcenfresser in dieser Anleitung. Denn jeder Einsatz der Cryomodul-Selbstbaulösung verbraucht einen kostbaren Pfeil.
  • Rückspul-Fertigkeit: Die erhaltet ihr in Tears of the Kingdom bereits zu Spielbeginn und lässt sich noch dazu unbegrenzt oft einsetzen.

So geht ihr vor: Stellt euch vor eine Wasserfläche und zückt euren Bogen. Spannt einen Pfeil, dann haltet ihr das Steuerkreuz nach oben gedrückt und kombiniert den Pfeil mit einer Eisfrucht. Schießt auf das Wasser und eine Eisfläche entsteht, ähnlich wie beim Cryomodul in Breath of the Wild.

Der Unterschied: Die Eisfläche befördert euch noch nicht nach oben. Hebt dafür die Eisfläche kurz mittels Ultrahand aus dem Wasser, so hoch, wie ihr wollt bzw. könnt, und lasst sie dann wieder runterfallen. Anschließend hüpft ihr auf die Eisfläche, wendet die Rückspulfunktion darauf an und schon geht es aufwärts!

 

Vor- und Nachteile dieser Methode

Wie ihr sehen könnt, handelt es sich hierbei nicht um eine hundertprozentige Nachbildung des Cryomoduls aus BotW. Dennoch ähneln sich die beiden Eisflächen und sie verfolgen auch den gleichen Sinn und Zweck, nämlich den Spieler auf einer Wasserfläche hinauf an sonst unerreichbare Stellen zu befördern. Die Selbstbau-Methode ist hierbei genauso hilfreich wie das Original.

Den großen Nachteil habe ich bereits weiter oben angerissen: Jeder Einsatz der Do-it-yourself-Lösung kostet euch wertvolle Ressourcen. Vor allem Holzpfeile sind in Tears of the Kingdom waschechte Alleskönner und sollten deshalb nicht leichtfertig für die Eisflächen verwendet werden.